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Sind Sie emotional intelligent?

Bekannt ist der Begriff der Intelligenz als IQ = als Allgemeinwissen.  Mit der Emotionalen Intelligenz/ der Emotionalen Qualität (EQ) wird ein ganz neuer Bereich unterschieden. Aber was heißt das überhaupt „emotional intelligent“ zu sein? Ursprünglich war es ein Warnsystem zur Entscheidung „fliehen oder kämpfen“.

Neuzeitlich:

Emotionale Intelligenz/Qualität

EQ

Rationale Intelligenz= kognitive Rationalität

IQ

  • Fühlen / Gefühle
  • Sensibilität
  • Aufmerksamkeit
  • Wahrnehmungen
  • Motivation
  • Entscheidungen / Intuition
  • Vorstellungen
  • Erfahrungen
  • Einstellungen / Werte
  • Durchsetzungsvermöge
  • Denken
  • Planung
  • Analyse
  • Argumente
  • Schlussfolgerungen
  • Logik
  • Wissen
  • Abstraktes
  • Sprache

 

 

Wo sich die EQ auswirkt:

Job:                 Möglichkeit der Kooperation; Teamarbeit

Privat:              Zugehörigkeitsgefühl innerhalb der Familien; Beziehungen; Freundschaften

Persönlich:      Welche Träume; welche Ziele und Werte habe ich?

Um gemeinsam im Team oder in der Familie gut zu agieren, dazu bedarf es der Kenntnis von Bedürfnissen, Neigungen und Gefühlen von einem Selbst und von den Anderen; einfühlend miteinander umzugehen und individuell Beziehungen aufzubauen oder zu gestalten. Es geht um ein  Gleichgewicht zwischen Belastung und Belastbarkeit; um eine Vermeidung von Überforderung/Burn Out sowie Unterforderung/Langeweile und die Balance von Körper-Geist-Seele.

 

Was ermöglicht also eine hohe EQ:

° Eine gute Analyse der Situation/der Person
° Ein selbstbewusstes Handeln mit Einfühlungsvermögen (Empathie)
° Beharrlichkeit und Bereitschaft zur Zielverfolgung
° Eigene Grenzen abstecken zu können
° Mit Enttäuschungen konstruktiv umzugehen/ Fehler als Chance zu nutzen
° Erfolg zu erreichen und zu genießen
° Eigenverantwortung, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu entwickeln

 

Wie lässt sich die EQ optimal fördern - durch:

° Bewusstheit und Leben der eigenen Fähigkeiten und Stärken
° Wertschätzung/ Bewusstwerden von Werte und Integration
° Akzeptanz jeden Einzelnen und Verständnis für die jeweilige Art zu handeln
° soziale Kompetenz (Anpassung/Kenntnis um die unausgesprochene Gruppenregeln)
° Ehrlichkeit/Aufrichtigkeit und respektvolles individuelles Verhalten zum Gegenüber
° fairen Dialog (aktives Zuhören; Balance Offenheit und Distanz; echtes Interesse)
° Kenntnis und Beeinflussung durch Sprache, Formulierungen, Tonlagen und Stimmungen
° Beachtung der Feedbackregeln (konkret, positiv/konstruktiv, offene Fragen..)



Welche Messung zur emotionalen Intelligenz gibt es:

Konzept in vier Bereiche gegliedert (Mayer, Salovey & Caruso- 2004):

1. Wahrnehmung von Emotionen (Fähigkeit, Emotionen in Mimik, Gestik, Körperhaltung und Stimme wahrzunehmen)

2. Nutzung von Emotionen zur Unterstützung des Denkens (Wissen über die Zusammenhänge zwischen eigenen und fremden Emotionen und Gedanken zur Problemlösung)

3. Verstehen von Emotionen (Fähigkeit Emotionen zu analysieren, die Veränderbarkeit von Emotionen einzuschätzen und die Konsequenzen zu verstehen)

4. Umgang mit Emotionen (Emotionen als Basis der Ziele, des Selbstbildes und des sozialen Bewusstseins des Individuums; beinhaltet z.B. die Fähigkeiten, Gefühle zu vermeiden oder gefühlsmäßige Bewertungen zu korrigieren)

Im Mentaltraining werden das Unbewusste und unter anderem auch Gefühle/Emotionen bewusst gemacht, Werte und Ziele formuliert, um konstruktive Handlungen zu fördern. Glück wird bezeichnet als Erfolg, welches von Werten und einer Folge von kompetenten Entscheidungen abhängig ist.

 

 

Wie können Sie sich Ihre unbewussten Emotionen bewusster machen:
 

Zum Beispiel durch Eigen- und Fremdbildbestimmung über das Johari- Fenster:


Verhalten
 


mir selbst bekannt


mir selbst unbekannt


den anderen bekannt


1. „Öffentliche  Person"


3. „Mein blinder Fleck“


den anderen unbekannt


2.Privatperson
 


4. Unbekanntes
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Probieren Sie eine Übung dazu:

 

Zu 1. Wie beschreiben Sie sich selbst in der Öffentlichkeit:

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Zu 1. Fragen Sie die anderen, wie sie Sie in der Öffentlichkeit beschreiben:

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Zu 2. Wie beschreiben Sie sich selbst im Privaten:

……...……………………………………………………………………………………………………………………………………………

Zu 2. Fragen Sie die anderen, wie sie Sie im Privaten beschreiben:

……...……………………………………………………………………………………………………………………………………………

Stimmen Ihr Eigenbild und Ihr Fremdbild überein?

Ist es Ihnen wichtig und notwendig Einstellungen zu ändern oder Emotionen konstruktiver zu bewerten?

 

 

Welche Unterstützung gibt es für die EQ:

ABC- Regel der Gefühle (RET = rational- emotive Therapie von Albert Ellis)

A Was ist passiert? (Situationsanalyse)                                                                                                                                 
B Was bedeutet die Situation für mich? (Situationsbewertung)

C Wie fühle und verhalte ich mich? (Kombination Gefühl und Verhalten)

Unser persönlicher Anteil ist es die Bewertung von Situationen durch unseren Emotionen/ Gefühlen positiv und konstruktiv abzuspeichern, um mit schwierigen Situationen besser umzugehen und glücklicher und erfolgreicher zu sein. Es braucht die Bewusstheit von uns selbst und die von unseren Gefühlen. Jeder als seines eigenen Glückes Schmied. Nicht warten, sondern mit dem Glück reisen.

 

 

Welches Fazit können wir ziehen:

Die Emotionale Intelligenz befähigt uns Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und  zu beeinflussen. Individuelle persönliche Beziehungen können aufgebaut und gestaltet werden. Wir sind erfolgreicher im beruflichen und privaten Leben, sind zufriedener und gesünder.

Die Emotionale Qualität und die Intelligente Qualität bilden eine enge wichtige Beziehung miteinander und führen zu einem gesundes, erfolgreiches und glücklichen Leben!

EQ erfordert aber auch Training!

Viel Freude Ihnen beim Selbstentwickeln

 

Die Geschichte vom Brücken bauen

                                                                                                                                                                                 „Du hast einen schönen Beruf“, sagte das Kind zum alten Brückenbauer, „es muss sehr schwer sein Brücken zu bauen.“ “Wenn man es gelernt hat, ist es leicht“, sagt der alte Brückenbauer. „Es ist leicht, Brücken aus Beton und Stahl zu bauen. Die anderen Brücken sind viel schwieriger zu bauen! Die baue ich in meinen Träumen.“ “Welche anderen Brücken?“, fragt das Kind. Der alte Brückenbauer sah das Kind nachdenklich an. Er wusste nicht, ob das Kind es verstehen würde. Dann sagte er: „Ich möchte eine Brücke bauen von einem zum anderen Menschen, von der Dunkelheit in das Licht, von der Traurigkeit zu Freude. Ich möchte eine Brücke bauen von der Zeit in die Ewigkeit, über alles Vergängliche hinweg.“ Das Kind hatte aufmerksam zugehört. Es hatte nicht alles verstanden, aber es spürte, dass der alte Mann traurig war. Weil es ihn wieder froh machen wollte, sagte das Kind: „Ich schenke dir meine Brücke.“ Und es malte für den Brückenbauer einen bunten Regenbogen.

 

Quellen:                                                                                                                                                                                                                      
Mentalakademie Herrmann Krottenmaier
Wikipedia: freie Enzyklopädie
„30 min für beruflichen Erfolg mit Emotionale Intelligenz“ von Jörg Wurzer
Mentale Blockade überwinden von Ulrich und Renate Dehner
trotzdem Ja zum Leben sagen von Viktor Frankl


Kristin Stelter

Dipl. Mentaltrainerin
Ernährungsberaterin und orthomolekulare Therapeutin der kPNI
Dipl. Physiotherapeutin mit verschiedenen Spezialisierungen

www.mental-quality.net
www.kPNI.de
www.aeskulap.com